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Weißdorn (U = Uath)

Der Weißdorn ist ein ganz besonderer Baum, voller Magie und Sagen. Seine wei-ßen Blüten verströmen im Frühjahr einen absolut gewöhnungsbedürftigen Duft. Starke, lange Stacheln wehren sich gegen unbedachtes Pflücken der naturheilkund-lichen Schätze. Helle Rinde unterscheidet ihn von der Schlehe (die Beeren so-wieso). So hundertprozentig kann man den Weißdorn nicht beschreiben, da sich verschiedene Arten untereinander kreuzen.

Der Weißdorn schützt und behütet. Deswegen wird er auch sehr oft zur Umgren-zung von Grundstücken verwendet. Der Sage nach sollen böse Kräfte keinen Chance haben, in diesen geheiligten Raum eindringen zu können. Der Weißdorn gehört zu den ältesten Herzmitteln, welche ohne Gefahr eingenommen werden können. Bitte lächeln Sie jetzt nicht. Der Weißdornstrauch soll der sage nach die Heimatadresse der Feen sein. „Esoterischer, abergläubischer Humbug“ mag jetzt vielleicht ihr erster Gedanke sein, und viele würden Ihnen unbesehen zustimmen. Allerdings möchte ich hier argumentieren, dass es in Island tatsächlich den staatli-chen „Feenbeauftragten“ gibt, der bei geplanten Baumaßnahmen (Haus, Straße) prüft, ob dadurch nicht eine Feenwohnung zum Opfer fallen würde. So mag es kommen, dann sich eine schnurgerade Straße um einen einsamen Strauch windet und dann geradeaus weiterführt. Kein Wunder, dass die Beeren auch „Pixie pears“ (Elfenbeerchen) genannt worden sind. Irgendwo musste ja die Speisekammer des Elfenhauses sein. Verständlich, dass man mit den Blüten auch achtsam umgehen musste, stellten sie doch gewissermaßen die Eiserne Reserve dar. Aus diesem Grund durften sie nie vor der ersten Maiwoche pflücken.

Der Legende nach soll die Dornenkrone von Jesus Märtyrertod aus Weißdornzwei-gen geflochten worden sein.

England ist nur die Insel der Gespenster, sondern auch die des alten Volksglaubens. So soll nach der Schlacht von Bosworth aus dem Helm des gefallenen Königs Richard III. ein Weißdorn gesprossen sein. Doch kein gewöhnlicher, wie zu vermu-ten wäre. Nein, an seinen Zweigen soll sich eine Königskrone befunden haben. Heinrich VIII. (der mit den vielen Ehefrauen) war ob dieser Tatsache dermaßen entzückt, dass er den Weißdornstrauch in sein Wappen aufgenommen hat.

In alter Zeit wurde Weißdorn zur Grundstücksbegrenzung verwandt um bösen Geistern und anderen unliebsamen Zeitgenossen den Zugang zu den eigenen vier Wänden zu verwehren. Da der Weißdorn die Herzheilpflanze schlechthin ist, soll er auch erkennen helfen, wenn nach Liebeskummer die Zeit für eine neue Bezie-hung reif ist und in diesem Fall das Herz für den neuen Schatz öffnen.

Er stärkt das Herz und den Geist in jeder Beziehung. Sei es als Blüten-Blättertee, sei es als Konfitüre, Schnaps oder Likör, Suppe .. Weißdorn ist

Merkhilfe:

Weißdorn steht für Reinheit (weißer Blütenschaum), gute Geister, Schutz, Spiritua-lität und Gesundheit.

Weißdornmenschen haben schon einen hohen Bewusstseinsgrad erreicht.

Haselbusch C = Coll)

Der Haselstrauch ist ein Geheimnisvoller. Wenn Liebende alleine sein wollen, so küsst es sich selten ungestörter als hinter einer Haselhecke. Dass kleine Hecken-geister nur darauf warten, erschöpfte Liebende mit sich ins Elfenreich zu nehmen, halte ich persönlich für ein übles Gerücht, doch ist der Haselstrauch seit jeher mit Magie, Sex und der Anderswelt verknüpft. Oft wurden aus seinem Holz früher üb-licherweise Zauberstäbe und Wünschelruten hergestellt. Ansonsten stellten unsere Ahnen analog zu den Nüssen Zusammenhänge zu der Härte des bevorstehenden Winters und des zu erwartenden (unehelichen) Kindersegens her (s. Liebende unter dem Haselstrauch). Haselmenschen sind weise Männer und kluge Frauen, welche sich auf die Kunst der Verführung und Hellsichtigkeit aufs Feinste verstehen. Frü-her gab man Verstorbenen auch sehr gerne Haselzweige mit ins Grab.

Die irische Mythologie besagte, dass einst Nüsse von einem Haselstrauch in den Fluss Boyne in Irland fielen. Der Lachs der Weisheit sah sie und verzehrte sie so-gleich. Der Druide Finegas fischte den Lachs und bereitete sich daraus das Abend-brot zu. Als er seine Finger abschleckte, mit denen er die Speise berührt haben soll-te, soll er die Weisheit des Lachses zu sich genommen haben.

Essen Sie also lieber gleich Haselnüsse, so ersparen Sie sich den Umweg über den Lachs (von dem Sie außerdem nicht wissen können, ob er Haselnüsse genascht hat).

Ansonsten soll die Haselnuss noch einen anderen Aspekt verkörpern: Schlagt man an einem Dienstag mit einer Haselrute auf die Kleidung eines Feindes, so soll die-ser die Schläge spüren, auch wenn er gar nicht in den Kleidern steckt. Stellt sich nur die Frage, wo Sie die Kleider herbekommen und was Sie machen, wenn Sie an einem Mittwoch geärgert werden.

Wenn Sie an Märchen, Mythen und Volksglauben glauben, so sollten Sie sich hü-ten, unter einem Haselstrauch einzuschlafen: Allzu leicht wacht man im Elfenland auf. Und so schön es dort auch sein mag, so gefährlich ist das auch. Denn dort fließt die Zeit anders. Was in der realen Welt mehrere Monate bis Jahre dauert, be-deutet nicht mehr als einen Tag in der Elfenwelt. Und diese Zeit soll wie im Fluge verstreichen, beteuern Menschen, welche vorgeben, bei den Elfengelage teilge-nommen zu haben.

Merkhilfe:

Die Hasel steht für Weisheit, die Anderswelt, Sex und ein freudvolles Leben.

Haselmenschen lehnen das Sinnliche und Übersinnliche normalerweise nicht ab.

Weinstock (M = Muin)

„In Vino veritas“ – im Wein liegt Wahrheit. Seit altersher steht der Wein für Gesel-ligkeit, Wachstum, Fruchtbarkeit und Erkenntnis. Abends in gemütlicher Runde ein Viertele Wein zu genießen ist – wenn es nicht die Regel ist – eine wunderbare An-gelegenheit. Wein ist ein Kulturgut und wurde schon in vielen Kulturkreisen ver-ehrt. Dionysos, der griechische Gott des Weines, soll Oeneus einst für „den freundlichen Umgang mit seiner Frau“ mit einem Weinstock gedankt haben. Die Oenologie soll daher ihren Namen haben. Sie sehen, Wein verbindet, wie immer man den Anlass des Geschenkes auch verstehen mag und will. Auch in der Bibel spielte der Wein eine große Rolle. Denken wir nur an das letzte Abendmahl Jesu, die Hochzeit zu Kana, dem Gleichnis Jesu mit dem Weinstock, usw. Die Aufzäh-lung wäre beliebig fortzusetzen.

Doch nicht nur in südlichen Gefilden frönte man dieser gepflegten Lebensart. Auch schon im germanischen Epos der „Edda“ wird von der positiven Wirkung des Weines auf den Menschen geschrieben. Allerdings „würzte“ man dort in spirituel-len Kreisen dieses edle Getränk mit Runen, was den besonderen „Kick“ ausma-chen sollte. Na ja, des Menschen Wille ist sein Himmelreich.

Tatsache ist, dass Wein in Maßen genossen, eine durchaus gesundheitsfördernde Maßnahme sein kann. Das Tannin, welches besonders in hochwertigen Rotweinen zu finden ist schützt die Gefäße und somit den Genießer. Auch Blutdruckanoma-lien können auf diese angenehme Art und Weise gemildert werden. Medizinische Studien, von denen ich sonst nicht immer viel halte, legen eindrucksvoll Zeugnis von der Heilkraft des Weines ab.

Merkhilfe:

Der Wein steht für Kommunikation, Gemeinschaft, Fröhlichkeit.

Weinmenschen sind heitere, kultivierte Menschen.

Efeu (G = Gort)

Das Efeu ist eine immergrüne, wuchernde, hartnäckige Pflanze. Selbst wenn man keinen „Grünen Daumen“ hat – ein Efeu wächst so gut wie immer. Der Sage nach soll das wohl berühmteste Liebespaar seit Romeo und Julia, nämlich Tristan und Isolde, an zwei unterschiedlichen Plätzen beerdigt worden sein. Auf diese Art wollte man verhindern, dass Sie sich wenigstens im Tode vereinigen. Allerdings spielten hier den besorgten Angehörigen und Sittenwächter zwei Efeuranken ein Schnippchen, die auf den jeweiligen Gräbern wuchsen – sie verbanden sich und die beiden nämlich wieder.

Als immergrünes, ausdauerndes Gewächs ist das Efeu ein Symbol für das ewige Leben.

Die Mänaden, die weibliche Begleitung des altgriechischen Weingottes Dionysos, wurden immer mit Efeu dargestellt – wohl deshalb, weil Efeu die Folgen des Wein-konsums mildern sollte. Ob deswegen so viele Weingenießer auf alten Darstellun-gen mit einem Efeukranz auf dem Kopf verewigt wurden, lassen wir dahingestellt.

Fakt ist jedoch, dass Efeu medizinisch mit großer Vorsicht zu genießen ist, ist es doch eigentlich schwer giftig. Richtig (!) angewendet kann es jedoch große Linde-rung bei Keuchhusten, Geschwüren, Rachitis und in der Homöopathie verschaffen.

Sollten Sie je in die Versuchung geraten, sich auf „Liebeszauber“ zu versuchen, vergessen Sie das Efeu nicht: Es hat „bindende“ Wirkung.

Merkhilfe:

Efeu steht für Vereinigung, ewiges Leben, Treue und Wiedergeburt.

Efeumenschen sind treue, zuverlässige Freunde.

Eibe (I = Idho)

Die Eibe genießt eine zweifelhaften und abschreckenden Ruf. So hübsch die kleinen, roten Beerchen sein mögen, so giftig sind sie auch. Unter dem süßen Fruchtfleisch verbirgt sich der Tod. Die irischen Kelten stellen daraus ein Pfeilgift her, welches auf mehr oder weniger elegante Art und Weise den Gegner in die Anderswelt beförderte. Und aus dem elastischen Holz wurden Pfeil und Bogen gefertigt. Und als ob das nicht schon genügt hätte, wurden den gefallenen Opfern der Streiterein dann noch Eiben aufs Grab gepflanzt. Nun ja, wer den Schaden hat, braucht sich um den Spott nicht zu sorgen...

Jedenfalls galt die Eibe als Baum der Unsterblichkeit. In wieweit diese Aussage mit den oben angeführten Handlungen in Gleichklang zu bringen ist, lassen wir dahin gestellt, jedenfalls setzen sich Eibenmenschen intensiv mit dem Kreislauf des Lebens und des Vergehens auseinander. Und zwar genau so lange bis sich die Erkenntnis durchringt, dass die Angst vor dem Tod nichts anderes ist, als die Erinnerung an die Geburt.

Merkhilfe:

Eiben stehen für den Kreislauf des Lebens, Unsterblichkeit.

Eibenmenschen sind sehr spirituelle, strenge, gerechte Menschen.

Schilfrohr (NG = Ngetal)

Was hat das Schilfrohr inmitten der Bäume und Sträucher zu suchen, fragen Sie sich wahrscheinlich zu Recht. So geht es mir auch. Schilfrohr erinnert mich an nasse Füße, weil ich einmal welches im Bodensee pflücken wollte, oder auch die Geschichte aus dem Alten Testament kommt mir in den Sinn, als Moses das israelische Volk vor den Ägyptern durch das geteilte Schilfmeer in die Freiheit geführt hat. Als die Israeliten das geteilte Meer passiert hatten und sich die ägyptischen Häscher inmitten des noch trockenen Meeres befanden, schlugen die Wogen bekanntermaßen über ihnen zusammen und untergruben nicht nur jeglichen Jagdinstinkt. Meine Mutter berichtete mir des Öfteren von rohrstockmißbrauchenden Lehrern, welche ihren Schülern mit dieser mehr als fragwürdigen Methode Flötentöne, bzw. gutes Betragen beibringen wollten. Bitterer Sarkasmus, dass man aus Schilfrohr auch richtige Flöten herstellen kann und konnte.

Merkhilfe:

Schilf steht für Autorität, Ordnung, Gelehrtheit

Schilfmenschen sind strenge Menschen, welche ihre Macht durchaus zu zeigen wissen.

Pappel (E = Eadha)

Die Pappel ist einer unserer schnellwachsendsten Bäume. Dass dabei das Holz et-was weicher ist als z.B. Eichenholz versteht sich wohl von selbst. Dabei ist die Pappel sehr anspruchslos, sie gilt als Pionierbaum. Das bedeutet, dass sie auch un-wirtliche Gegenden bevölkern und begrünen kann. Auch wenn ihr Laubdach grün und saftig ist und an heißen Tagen hochwillkommenen Schatten spendet, so ist die Pappel an sich doch ein sanfter, verletzlicher Baum. Mich erinnert die Pappel ir-gendwie an eine Mutter, die im Laufe eines „Erziehungslebens“ zuweilen heftig einstecken muss, dennoch immer schützend und tröstend den Weg vorgibt. Und das alles geschieht, ohne dass andere die Verletzlichkeit und Verletztheit sehen. Die Pappeln sind tief im Boden verankert und trotzen so den Fährnissen des Le-bens. So schnell, wie die Pappeln wachsen, so schnell wächst die Auffassungsgabe und das Einfühlungsvermögen der Menschen. Durch die tiefen Wurzeln haben die Pappeln das Standvermögen, auch unwirtlichen Situationen zu trotzen.

Merkhilfe:

Die Pappel steht für Schutz, schnelle Auffassungsgabe, Standfestigkeit, Verletzlichkeit und Tapferkeit.

Pappelmenschen sind treu, interessiert und stehen für andere ein. Sie haben „ein breites Kreuz“, dabei schlucken Sie oft einmal mehr, als dass sie selbst „austeilen“.

Apfelbaum (Q = Quert)

Er ist das Symbol des Frühlings: Der blühende Apfelbaum. Wenn seine zahllosen Blüten die Natur wie in ein Brautkleid stecken, so sehen es selbst Blinde: das Leben hat den Winter wieder einmal besiegt. Avalon war die Insel der Seligen, die Insel der Heilung und der Ruhe – und Avalon war die Apfelinsel. Auf Avalon blühten und wuchsen die Äpfel der Gesundheit, des Lebens. Die Engländer behaupten mit ihrem Understatement: „An apple a day keeps the doctor away“, hier wage ich zu widersprechen: Ein Apfel alleine genügt nicht, mit dreien jedoch hat man schon den Großteil seines täglichen Nährstoff- und Vitaminbedarfs gedeckt.

Ob deswegen Eva fürsorglich früher den Apfel im Paradies angeboten hat, vermag ich heute nicht mehr nachzuvollziehen, oder ob einfach Lebensfreude und die Verheißung von Liebesglück der weiblich-sinnliche Hintergrund war – es ist eine unumstößliche Tatsache, dass das Rosengewächs ganz eng mit Liebe, Leidenschaft und Leben verbunden ist. Auch in der Sagenwelt unserer Vorfahren traf man immer wieder auf den Apfel – und zwar nicht nur Wilhelm Tell, der schweizer Nationalheld.

Potenzprobleme sollen behoben worden sein, wenn der betroffene Mann in der Silvesternacht nackt einen Apfelbaum schütteln sollte, dies behauptet zumindest das Tiroler Brauchgut. In wieweit diese Praktik bis heute durchgeführt wird, entzieht sich meiner Kenntnis, ich könnte mir aber vorstellen, dass es da wirksamere Methoden gibt. Und sollte sich die Problematik bei den Betroffenen auf den Magen schlagen, so kann man mit dem Verzehr eines Apfels resultierendes Sodbrennen mildern.

Das Rosengewächs „Apfel“ steht auch für Dankbarkeit. Dankbarkeit für die Gaben der Natur, Dankbarkeit für das leben und die Liebe. Und die großen und kleinen Gaben, die wir so leicht übersehen und für selbstverständlich halten. Insofern ist es gar nicht falsch, täglich voller Bewusstsein einen Apfel zu essen.

Merkhilfe:

Apfel steht für Dankbarkeit, Liebe, Sinnlichkeit, Verführung, Lebensfreude, das Leben in seiner Fülle und Schönheit.

Apfelmenschen sind dankbare, bewusste, sinnliche Menschen.

Tanne (A = Ailm)

Die Tanne ist ein Winterbaum. Wem fällt nicht sofort der Tannenbaum zu Weih-nachten ein.. Die schwarze, mystische Farbe verschleiert nur, ähnlich wie die Brennnessel, die ungeheure Heilkraft der Tanne. Kleingehackte Tannennadeln zu Hustenzeiten senden wohltuende ätherische Öle in verschleimte Bronchien und Bronchiolen. Die Tanne symbolisiert in heidnischem Glauben den Sieg des Lichts über die Dunkelheit. Wer an heilig Abend einen Christbaum in voller Schönheit er-strahlen sieht, glaubt dies sofort. Die Tanne ist ein stolzer, heraufragender Baum, stark und zerbrechlich zugleich. Sie beinhaltet eine außergewöhnliche, magische Kraft.

Merkhilfe:

Tannen stehen für Schönheit, Stärke, Licht – dem Sieg des Lichts über die Dunkelheit.

Tannenmenschen sind geheimnisvolle Menschen.

Ulme

Die Ulme ist ein typischer Schutzbaum, wenn man dem Volksglauben auch nur Ansatzweise Glauben schenken darf. Diebe und sonstiges Gesindel hatte keine Chance, sich am Eigentum des Hauseigentümers zu vergreifen, wenn eine Ulme vor der Haustüre wuchs. Hermes, der griechische Halbgott mit den Flügelschuhen, sollte die Seelen der verstorbenen mittels Ulmenfrüchten zu ihrem Gericht verbrin-gen. In Südfrankreich war die Dorfulme der Treffpunkt für Jung und Alt: Es wur-de dort früher recht gesprochen und Pläne geschmiedet. In der Neuzeit frönte man vorzugsweise dem entspannten Bocciaspiel im Schatten dieses wunderbaren Bau-mes.

Ulmen sind Individualisten. Sie werden kaum einen Ulmenwald finden – zumin-dest mir ist keiner bekannt. Ulmen stützen und unterstützen sehr gerne andere Bäume: Eschen, Ahorn, Eichen – sie alle finden in den Ulmen starke Verbündete im täglichen Kampf.

Ulmen sind auch in der Naturheilkunde wichtige Verbündete im Kampf gegen Brandwunden, Fieber, Gicht und Rheuma.

Merkhilfe:

Ulmen stehen für Solidarität, Individualismus, Gemeinschaftssinn.

Ulmenmenschen haben den Mut, eigene Wege zu beschreiten, nach er eigenen Facon zu leben und dennoch solidarisch zu sein. Sie tendieren dazu, Einzelgänger zu sein.

Kiefer

Die Kiefer ist ein anspruchsloser Baum, das Einzige, was sie dringend benötigt ist Sonne. Sie fällt durch Unauffälligkeit auf. Auch wenn sie das europäische Waldbild maßgeblich mitprägt, so sind doch kaum Sagen und Mythen die Kiefer betreffend überliefert. Sie ist so etwas wie ein medienscheuer Prominenter Die Kiefer ist bescheiden und fleißig. Sie wird auch für Räucherungen sehr gerne verwendet.

Merkhilfe:

Kiefern sind bescheiden und anspruchslos..

Kiefernmenschen sind vorsichtig, bescheiden und versuchen dem Leben einen festen Sinn abzuringen.

Linde

Die Linde ist und war seit jeher fester Bestandteil des sozialen Lebens der Menschen. Zahlreiche Namen leiten sich von dem Lindenbaum ab. In Schweden hatten Familien zum Teil ihre „Schutzbäume“. Die Namen Linné, Tiliander und Lindelius sind von dem er Linde abgeleitet. Als die Lindelius ausstarben, dorrte einer der Schäfte des Familienbaumes ab; nachdem die letzte Tochter des berühmten Botanikers Linné kinderlos gestorben war, trieb der zweite nicht mehr aus, und mit dem Erlöschen der Familie Tiliander ging der ganze Baum dahin.. Auch Siegfried aus der Nibelungensage dürfte postmortem die Lindenblätter nicht in allzu guter Erinnerung haben. War es doch ein Lindenblatt, das sich während seines Drachenblutbades auf seiner Schulter niederließ und ihn an dieser Stelle für Hagens Todesstoß empfänglich machte.

Früher war die Dorflinde ein beliebter Treffpunkt des Ortes.

In der Eifel hatte man in früheren Zeit den Brauch der Maienehe. Unter den Linden fanden die sogenannten Mädchenversteigerungen statt, in denen sich ein Mann das Privileg sicherte, das Mädchen ein Jahr lang zu Veranstaltungen begleiten zu dürfen. Sollte ein Mädchen aber nicht die zugesicherten Eigenschaften (z.B. Jungfräulichkeit) vorweisen können, wurde die „Linde gescheuert“, was besagt, dass das Gras um den Stamm herum ersetzt werden musste.

Merkhilfe:

Linden stehen für Liebenswertes, Reines, Vollkommenes..

Lindenmenschen sind tolerant, charmant und fügen sich mit einem Lächeln in die Unvollkommenheit, die rings um sie herrscht. Lindenmenschen gelingt fast alles.